Klimaveränderungen sind auf unserem Planeten nichts Ungewöhnliches. In den vergangenen Milliarden Jahren hat sich das Klima immer wieder gewandelt. Der vom Menschen verursachte Klimaumschwung ist jedoch relativ kurzfristig und nicht mehr in Abrede zu stellen.

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien, ZAMG hat in der letzten Zeit Klimamodelle erarbeitet und liefert aktuelle Forschungsdaten auf regionaler Ebene.

Verursacht wird die globale Erwärmung durch einen größeren Kohlendioxidgehalt in der Luft, der die Folge von Industrieemissionen und Autoabgasen ist. Neben Methan ist Kohlendioxid das größte „Treibhausgas“ in der Atmosphäre. Dadurch wird die Wärme nicht mehr in ausreichenden Maß in den Weltraum abgestrahlt, was global zu einer Erhöhung der Durchschnittstemperaturen sowohl zu Land als auch zu Wasser, führt.

Forscher der Universitäten Bern, New South Wales (Australien) und Oregon State (USA) haben im Rahmen eines Workshops unlängst mögliche Auswirkungen einer Klimaerwärmung erhoben. Grundlage dafür war die Analyse vergangener Klimaänderungen auf unserem Planeten. Die daraus gewonnen Daten erklären, dass sich im Falle einer Temperaturerhöhung von 2 Grad Celsius Ökosysteme markant verschieben werden.

Durch Untersuchungen in den Stubaier Alpen werden bereits seit 1994 Daten gesammelt. Das Ergebnis: Trotz steigender Temperaturen verschwinden Grünflächen in den Alpen. Während Pflanzenarten im hochalpinen Gelände verschwinden, wandern andere Arten aus tiefer liegenden, wärmeren Zonen, nur langsam nach oben, sodass es zu einem Artenverlust kommt.

Auswirkungen hat der Temperaturanstieg natürlich auch auf die Küstenregionen der Welt. Durch einen Anstieg des Meeresspiegels aufgrund schmelzender Gletscher und Polkappen werden einige Inseln und Küstenregionen dauerhaft vom Meer verschlungen werden.

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